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Teilprojekt 4: Politisch-administrative Risikosteuerung (PaRis)

Übersicht:


Vorträge und Präsentationen auf Tagungen


Publikationen

  • H. Lange / H. Garrelts (2005): Adapting to climate variation: Risk management trapped at the science-policy interface. On flood protection in Northern Germany. Paper, präsentiert anlässlich der internationalen Soziologie-Konferenz "Environment, Knowledge and Democracy", 06.-07.07.2005, Faculty of Sciences of Luminy, Marseille
  • H. Garrelts / H. Lange (2005): Hazards are natural, disasters not - die Lehren aus dem Hurricane "Katrina" in New Orleans. In: Rimax Newsletter Nr. 1 (), S . 6-8 (03.04.2006)
  • H. Lange / H. Garrelts (2006): The state as a tillerman - getting back-in or getting squeezed out. Two contrasting cases in the field of flood protection in Germany. Paper, präsentiert anlässlich der internationalen Konferenz 'Governance for Sustainable Development', 05.-07.02.2006, Berlin
  • H. Lange / H. Garrelts (2006): The state as a tillerman - getting back-in or getting squeezed out. Two contrasting cases in the field of flood protection in Germany. In: Journal of Environmental Policy and Planning
  • H. Garrelts / H. Lange (2006): Bildung und Stärkung des Bewusstseins über hydrologisch bedingte Gefahren in Zeiten gesellschaftlichen Wandels. In: Forum für Hydrologie und Wasserbewirtschaftung
  • H. Lange / H. Garrelts (2006): Hanseaten fühlen sich an Weser und Elbe sicher. Hochwasserschutz ist auch eine Frage der politischen Bereitschaft. In: Impulse



Gegenstand und Zielsetzung

Ausgangpunkt des Projektes ist der sich abzeichnende, jedoch nicht exakt quantifizierbare und voraussichtlich nicht linear ablaufende Klimawandel. Daraus resultieren neue Risiken im Hinblick auf die Verletzlichkeit der Gesellschaft. Die Frage des Teilprojektes lautet, ob und wie die unterschiedlichen Akteure des politisch-administrativen Systems auf die Herausforderungen mit veränderten Formen der Risikobewertung sowie mit zweckdienlichen Governance-Konzepten antworten. Hintergrund ist die vor allem in der Risiko- und Katastrophenforschung gewonnene Erkenntnis, dass die tatsächliche gesellschaftliche Schadensdimension nur partiell von den entsprechenden Naturprozessen abhängt. Vielmehr werden Wirkungen beträchtlich durch das Niveau und die Qualität gesellschaftlicher Anpassungsmaßnahmen beeinflusst.

Zielsetzung des Projektes ist es, verbesserte Instrumente für die Bewertung und Bewältigung von Hochwasserrisiken bereit zu stellen. Zu diesem Zweck sollen Handlungsspielräume und Handlungsrestriktionen im Politikfeld identifiziert werden. Handlungsspielräume können aus neuen Kooperationsformen innerhalb des politisch-administrativen Systems sowie im Verhältnis zu zivilgesellschaftlichen Akteuren und potenziell betroffenen Bürgern resultieren. Restriktionen entstehen aus notwendigen Güterabwägungen, aus neuen Ziel- und Verteilungskonflikten sowie aus allgemeinen Steuerungsproblemen im Rahmen der öffentlichen Politik.

Vorgehensweise und Methoden

Um zu aussagekräftigen Befunden zu gelangen, wird die betreffende öffentliche Politik des Untersuchungsschwerpunktes Bremen und des Vergleichsortes Hamburg in den Kontext der Notwendigkeit von politischen Entscheidungen unter Bedingungen anhaltender wissenschaftlicher Unsicherheit gestellt. Dabei wird in mehreren Schritten vorgegangen. Zunächst erfolgt der Vergleich bestehender Hochwasserrisikopläne bezogen auf die Kernelemente der Hochwasser-Vorsorge und der Hochwasser-Bewältigung. Besonderes Augenmerk gilt dabei den zugrundeliegenden Problemdefinitionen, den angegebenen Zielen sowie den vorgesehenen institutionellen Settings. Behördenarrangements betreffen die horizontale (versch. Politikbereiche) und vertikale (Bund, Land, Kommunen/Bezirke) Politikintegration sowie bestehende institutionelle Arrangements mit nicht-staatlichen Akteuren (Deichverbände, Hilfsorganisationen). In einem nächsten Schritt wird anhand regional-konkreter Problemstellungen analysiert, inwieweit neuere Risikosichtweisen auch in anderen Handlungsfeldern (Wirtschaftsförderung, Stadtentwicklung) eine Wirkung entfalten. Schließlich werden die Befunde ausgewählten Akteuren des Hochwasserrisikomanagements vorgelegt mit dem Ziel einer Würdigung und risikopolitischen Bewertung. Damit soll ein Bild der gegenwärtigen Risikokonzepte der Gesprächspartner und der von ihnen favorisierten Konsequenzen (konzeptionell, organisatorisch, informationell) gewonnen werden.

Die Methoden dieses Teilprojekts entstammen der qualitativen Sozialforschung und bestehen vorwiegend aus der Dokumentenanalyse, aus Experten-Interviews und Ansätzen der diskurs-analytischen Auswertung.

Endbericht: Politisch-administrative Steuerung (pdf 1.023 kb)

Beteiligte:

Leiter: Prof. Dr. Hellmuth Lange
Tel.: 0421-218-61835
mail: lange@artec.uni-bremen.de

Heiko Garrelts
Tel.: 0421-218-61845
mail: garrelts@artec.uni-bremen.de

Adresse:
Forschungszentrum Nachhaltigkeit ()

Universität Bremen
Enrique-Schmidt-Str. 7
28359 Bremen

Postfach 330440
28334 Bremen















































































































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